Neurofeedback bei Kindern Wien: Gehirntraining ohne Medikamente

Die Hausaufgaben dauern drei Stunden statt einer. Die Lehrerin sagt, es fehle an Konzentration. Abends kommt Ihr Kind nicht zur Ruhe. Und irgendwann steht die Frage im Raum, die kein Elternteil leichtfertig beantworten will: Medikamente – oder gibt es einen anderen Weg?

Es gibt einen. Und er beginnt nicht mit einem Urteil über Ihr Kind, sondern mit einem Blick auf sein Gehirn.

Wie Neurofeedback bei uns abläuft und was es kostet: Neurofeedback Wien – die Übersicht.

Warum Kinder besonders gut ansprechen

Das kindliche Gehirn ist formbar. Genau diese Neuroplastizität, die Lernen im Schulalter erst möglich macht, ist der Grund, warum Kinder auf Neurofeedback häufig schneller reagieren als Erwachsene. Sie lernen Regulation genauso, wie sie Radfahren lernen: nicht durch Erklärung, sondern durch Wiederholung und Rückmeldung.

Und der Ablauf kommt Kindern entgegen. Sie sitzen vor einem Bildschirm und schauen einen Film. Der Film reagiert auf ihre Gehirnaktivität – wird das Gehirn stabiler, läuft er flüssig weiter. Es gibt nichts zu leisten, nichts falsch zu machen, keine Hausaufgabe. Für Kinder, die im Alltag ständig hören, sie sollen sich mehr anstrengen, ist das oft das Erste seit Langem, das sich leicht anfühlt.

Ab welchem Alter?

In der Praxis funktioniert Neurofeedback ab etwa sechs bis sieben Jahren gut. Entscheidend ist weniger das Alter als die Fähigkeit, ruhig sitzen zu bleiben und sich auf den Bildschirm einzulassen. Bei jüngeren Kindern schauen wir gemeinsam, ob es passt.

Wobei es eingesetzt wird

  • Konzentration und Aufmerksamkeit – der häufigste Anlass, oft im Zusammenhang mit ADHS
  • Innere Unruhe und Impulsivität – wenn das Bremsen schwerfällt
  • Ein- und Durchschlafprobleme – wenn das Gehirn abends nicht herunterfährt
  • Emotionale Überreaktionen – wenn kleine Auslöser große Reaktionen haben

Warum wir zuerst messen – gerade bei Kindern

„ADHS" ist keine einheitliche Sache. Hinter ähnlichem Verhalten können sehr unterschiedliche Muster stecken: Ein unteraktiviertes Gehirn, das sich über Bewegung wachhalten muss, sieht von außen fast gleich aus wie eines im Daueralarm. Trainiert man beide gleich, hilft man bestenfalls einem.

Deshalb steht bei uns die Messung am Anfang. Das QEEG-Brainmapping mit ERP-Messung zeigt objektiv, wie das Gehirn Ihres Kindes Reize verarbeitet – statt sich allein auf Fragebögen von Eltern und Lehrern zu stützen. Diese Kombination bieten wir als einzige Einrichtung in Österreich.

Für viele Eltern ist das der eigentliche Wendepunkt: Zum ersten Mal geht es nicht um Vermutungen, Schuld oder Erziehungsfragen – sondern um einen Befund.

Was wir in der Praxis sehen

Unsere Erfahrung im Longevity Center Vienna ist eindeutig: Wir sehen bei jedem Patienten Verbesserungen. Bei den einen wird die Konzentration stabiler, bei anderen lässt die Impulsivität nach, bei wieder anderen zeigt sich zuerst etwas ganz anderes.

Denn auffällig ist: Die erste Veränderung berichten Eltern meist nicht aus der Schule, sondern von zu Hause. Das Einschlafen geht leichter. Die Abende werden ruhiger. Der Ton am Esstisch ändert sich. Erst danach kommt oft die Rückmeldung aus dem Unterricht.

Wie es abläuft

  1. Erstgespräch mit Eltern und Kind: Was belastet im Alltag? Ärztliche Einordnung durch Dr. Zeibig.
  2. Messung: QEEG und ERPs – schmerzfrei, es fließt kein Strom. Die Elektroden werden nur aufgesetzt.
  3. Befundbesprechung: Wir erklären Ihnen das Brain Map Ihres Kindes und was daraus folgt.
  4. Training: ca. 30 Minuten pro Sitzung, anfangs 1–2× pro Woche. Ihr Kind schaut einen Film.

Neurofeedback ergänzt die Betreuung Ihres Kindes. Über Medikation entscheiden Sie weiterhin gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt – wir liefern den Befund und das Training dazu.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter ist es sinnvoll?

In der Praxis ab etwa sechs bis sieben Jahren. Entscheidend ist, dass das Kind ruhig sitzen und sich auf den Bildschirm einlassen kann.

Ist das schmerzhaft?

Nein. Die Elektroden werden nur aufgesetzt, es fließt kein Strom – das Gehirn wird ausschließlich gemessen. Ihr Kind schaut dabei einen Film.

Hilft es bei Konzentrationsproblemen?

In unserer Praxis sehen wir bei jedem Patienten Verbesserungen. Eltern berichten die erste Veränderung meist von zu Hause: leichteres Einschlafen, ruhigere Abende.

Warum zuerst ein QEEG?

Weil ein unteraktiviertes Gehirn von außen fast gleich aussieht wie eines im Daueralarm – aber ein anderes Training braucht. Die Messung zeigt, welches vorliegt.

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Hinweis: Neurofeedback und QEEG-Diagnostik werden im Longevity Center Vienna unter ärztlicher Aufsicht von Dr. med. univ. Johannes Zeibig durchgeführt. Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.